IKAROS

Information, Kommunikation und Arbeitsprozessoptimierung mit mobilen Systemen

Zielstellung

Im Mittelpunkt der Forschungsarbeiten im Projekt IKAROS stehen die Entwicklung von verschiedenen Basismodulen und -diensten für mobile Systeme, vorrangig für Notebooks, Tablet-PCs, PDAs und Mobiltelefone der dritten Generation. Hierbei soll verstärkt Wert auf die leichte Adaptierbarkeit für Anwendungen mit der gleichen Thematik, aber auch für Anwendungen verschiedener Bereiche, gelegt werden. Die zu entwickelnden Basismodule sollen nach einer Parametrisierung leicht auf verschiedene Anwendungsgebiete adaptierbar sein, ohne sie neu entwickeln zu müssen. Das System wird folglich nach den "Open Source Ideen" entwickelt werden und steht somit allen interessierten Forschungseinrichtungen und Unternehmen zur Weiterentwicklung, Vervollständigung, Adaption auf weitere Anwendungs­gebiete, Nutzung und Vermarktung zur Verfügung.

Exemplarisch werden mit Hilfe der entwickelten Basismodule prototypische Anwendungen aus den folgenden Bereiche aufgebaut:

  • Messe- und Aussstellungsinformations- und -dienstleistungssystem,
  • Immobiliendienstleistungen, Facility Management
  • Kultur/Museum,
  • eTourismus,
  • Baustellenmanagement- und -informationssystem und
  • Automatisierungstechnik.

Darüber hinaus werden weitere Teilaufgaben bearbeitet. Vorrangig werden Problemstellungen aus den Bereichen Sicherheit, Usability, Userinterface, Modularisierung, Adaptierbarkeit, Location Based Services und Vermarktungsstrategien zu bearbeiten sein. Zwei dieser Aufgaben haben für die breite Nutzung und Vermarktung besondere Bedeutung:

  1. die Gewährleistung der notwendigen System- und Datensicherheit und
  2. die Entwicklung eines intuitiven Userinterfaces und der barrierefreie Zugang zum System.

In den verschiedenen Einsatzgebieten mobiler Anwendungen gibt es sehr unterschiedliche Einsatzbedingungen und Nutzungsgewohnheiten. So müssen z.B. Bauarbeiter auf einer Baustelle bei Wind, Regen und Sonnenschein, ungeübte Besucher eines Museums, Investoren auf der Suche nach neuen Grundstücken oder Gebäuden, Monteure bei der Reparatur und Wartung von Anlagen oder Ingenieure während der Qualitätskontrolle von Anlagen mit dem System arbeiten. Dazu müssen verschiedene Nutzerschnittstellen entworfen und implementiert werden.

Ziel des Projektes IKAROS ist es, nicht für jeden Anwendungsfall ein spezielles Interface zu entwickeln, sondern Klassen von Nutzerschnittstellen, die sehr einfach (möglicherweise auto­matisiert) auf den jeweiligen Anwendungsfall angepasst werden können. Zu beachten ist bei diesen Arbeiten auch die Gewährleistung eines barrierefreien Zugangs zu den verschiedenen Anwendungen. Grundlage für die Entwicklung von intuitiv benutzbaren, barrierefreien Anwen­dungen ist die interdis­ziplinäre Zusammensetzung des Konsortiums. So werden im Projekt neben Informatikern und Betriebswirten auch Psychologen (Projektpartner HS Zittau/Görlitz) arbeiten.

Die großte Herausforderung des Projekts IKAROS besteht in der offenen Integration vieler Module und Funktionen, mit denen die unterschiedlichsten Lösungen aus verschiedenen Anwendungs­gebieten generiert werden können. Dieser Entwicklungsprozess soll gleichzeitig für zukünftige Neuentwicklungen offen sein. So wird es auch möglich sein, neue mobile Computersysteme, Kommunikationsgeräte oder Netzwerktechnologien in das System IKAROS zu integrieren.


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IKAROS Projekt erfolgreich abgeschlossen    


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